Veranstaltung „Feindbild Europa?“ – Rechtspopulismus im Zuge der Euro-Krise

Aufkleber_80x80.inddRechtsradikale und rechtspopulistische Parteien haben bei der Europa-Wahl Ende Mai diesen Jahres einen durchschlagenden Erfolg erzielt.

Der Front National war in Frankreich stärkste Kraft, Österreichs FPÖ konnte ebenso zulegen und die Alternative für Deutschland zog mit knapp 7% aus dem Stand ins Europa-Parlament ein. Diese Entwicklun­gen sind jedoch nichts Neues, ganz im Gegenteil: Es offenbart sich bei genauerem Hinsehen eine erschreckende Kontinuität. In der Euro-Krise scheinen rechtspopulistische Kriseninterpretationen und Lösungsmög­lichkeiten auf fruchtbaren Boden zu fallen. Doch wie kommt es dazu?

Der Referent Nikolai Huke wird in seinem Vortrag den gesellschaftspoli­tischen Hintergründen und Motiven dieser Entwicklungen auf den Grund gehen und das Thema in den Kontext von europäischer Krisenpolitik und sozialen Protesten setzen. Huke promoviert zur Zeit an der Philipps-Universität Marburg im Bereich Europäische Integration – Europäische Staatlichkeit, ist Mitglied der Forschungsgruppe „Europäische Integrati­on“ sowie Mitherausgeber der Publikation „Rechtspopulismus in der Eu­ropäischen Union“ (2012).

Vortrag und Diskussion: 17. Juli 2014, 19 Uhr,  Uni Jena, Carl-Zeiss-Str.3, Raum 306.

Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. in Kooperation mit dem DGB-Kreisverband Jena, Mobit e.V. und dem Bünd­nis „Deine Stimme gegen Nazis“

Auschlussklausel:

Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Ver­gangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenver­achtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.