Statements

Reinhard Schramm

Vorsitzender der Jüdischen Landsgemeinde

Reinhard Schramm
Den Rechtsextremismus gilt es im Namen der Menschlichkeit zu bekämpfen.
Dazu muss die Mitte der Gesellschaft ihre Gleichgültigkeit aufgeben.
Verbote rechtsextremistischer Organisationen sind ebenso durchzusetzen wie eine engagierte jugendgemäße Wissensvermittlung.
Junge Rechtsextremisten sind gefährlich, vor allem aber unwissend.
Die Mitte der Gesellschaft ist in der Pflicht.

 


Christhard Wagner

Oberkirchenrat

Christhardt Wagner
Nächstenliebe verlangt Klarheit. Aus dieser christlichen Position hat die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland unmissverständlich festgestellt:
„Auf der Grundlage des biblischen Zeugnisses, stellt die Kirchenleitung fest, dass christlicher Glaube und Rechtextremismus unvereinbar sind.
Wir bekennen uns zur Gewaltlosigkeit, zur Nächstenliebe und zur Versöhnung.
So stehen wir an der Seite derer, die bedroht, herabgewürdigt und ausgegrenzt werden.“
Deshalb halte ich es für eine christliche Selbstverständlichkeit, keine rechtsextremen Parteien zu wählen.

 


Astrid Rothe-Beinlich

Vizepräsidentin des Thüringer Landtages

Astrid Rothe-Beinlich
Jede Wahl ist wichtig. Wenn nicht ohne Sie entschieden werden soll,
empfehle ich: Gehen Sie wählen! Jede Stimme für eine demokratische
Partei ist eine Stimme gegen Nazis und gruppenbezogene
Menschenfeindlichkeit! Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt unsere Demokratie.
Rechtsextremismus ist eine menschenverachtende Ideologie und daher keine
Meinung. Er schadet unserer Demokratie und hat in allen Parlamenten
nichts zu suchen.
Wir sollten uns das daher nicht gefallen lassen: Jede Stimme für eine
demokratische Partei ist ein Zeichen gegen antidemokratische Gesinnung,
gegen die Versuche, unsere Demokratie zu zerstören.

 


Thomas Voß

Landesleiter ver.di Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Thomas VoßNationalsozialismus ist eine menschenfeindliche, verbrecherische Ideologie, die mit unseren demokratischen Werten nicht vereinbar ist. Deshalb müssen wir sie bekämpfen!

http://sat.verdi.de/


Prof. Dr. Klaus Dörre

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Soziologie

Klaus DörreGesellschaftliche Probleme häufen sich – Niedriglohn, unsichere
Beschäftigung, zunehmende Ungleichheit bei Einkommen, Vermögen, Bildung und
Lebenschancen. Fremdenfeindliche Parolen ändern daran nichts. Deshalb:
unbedingt wählen gehen, aber keine Stimme für Neonazis und Rassisten!
http://www.soziologie.uni-jena.de/KlausDoerre.html

 

 


Dorothea Marx

Mitglied des Thüringer Landtags
Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses

Dorothea Marx“Wählen gehen, ist wie Zähne putzen … wenn man´s sein lässt, dann wird’s
auf Dauer braun. Bitte helfen Sie mit – geben Sie Ihre Stimme gegen Nazis -
Gehen sie zur Wahl! Wir wollen Thüringen nicht rechts liegen lassen!”

 

 

 


Beate Wichmann

Lehrerin, Mobit e.V.

Beate Wichmann

Als ich Kind war, hatte ich Angst vor Briefmarken mit Hitler und warf diese weg.
Als ich Jugendliche war, hörte ich andere Jugendliche wieder Judenwitze erzählen.
Als ich junge Erwachsene war, hörte ich von Morden an Menschen aus rassistischen Gründen.
Und jetzt wollen Menschen wieder Nazis in die Parlamente wählen?

Ich sage NEIN – wählen Sie demokratische Parteien!
http://mobit.org

 


Dr. Albrecht Schröter

Oberbürgermeister Jena

Wolfgang Wagner

Ich gebe meine Stimme keinen rechten Parteien, weil sie ein Menschenbild
haben, das die Würde des Menschen verletzt und sich in
Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus ausdrückt. Diese
Gruppen hängen einer Ideologie an, die die Welt schon einmal ins Unglück
gestürzt hat. Ich gebe meine Stimme keinen rechten Parteien, weil ihre
Anhänger zu Gewalt neigen und eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen,
was die Verbrechen des NSU in erschreckender Weise gezeigt haben.
http://www.jena.de/de/stadt_verwaltung/stadtverwaltung/dezernat1/oberbuergermeister/portraet_/233674/


Katja Wolf

Oberbürgermeisterin Eisenach

Wolfgang Wagner

Gegen Rechst Gesicht zu zeigen, ist für mich selbstverständlich. Ich stehe für eine weltoffene, demokratische Gesellschaft. Da ist kein Platz für rechtsextremes Gedankengut. Bitte geben Sie Ihre Stimme nicht an eine rechtsextreme Partei.

 

 

 


Stefan Körzell

Bezirksvorsitzender DGB Hessen-Thüringen

Wolfgang Wagner

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Mit ihren kruden und menschenverachtenden Thesen haben Neonazis in den Parlamenten nichts verloren. Außerhalb der Parlamente müssen wir als Gewerkschaften klarmachen, dass wir ihre Hetze und Gewalt weder gegen uns noch gegen andere dulden. Der Schwur von Buchenwald ist unsere Verpflichtung. „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens ist unser Ziel“

http://hessen-thueringen.dgb.de/

 


Michael Ebenau

Erster Bevollmächtigter IG Metall Verwaltungsstellen Jena-Saalfeld & Gera

Wolfgang Wagner

Ich gebe Rechtsextremisten keine Stimme. Ihr Gesellschaftsbild ist undemokratisch und menschenfeindlich. Man darf ihnen keinen Raum geben, weder in Parlamenten noch sonst.

www.igmetall-jena-saalfeld-gera.de

 

 

 


Wolfgang Wagner

Professor im Ruhestand

Wolfgang Wagner

Ich wähle keine rechtsextreme Partei, weil sie mehr oder weniger offen zu Mord und Totschlag und Vertreibung aufruft.

http://www.fh-erfurt.de/soz/so/im-ruhestand/prof-dr-wolf-wagner/

 

 

 


Werner Griese

Landesvorsitzender des AWO Landesverbandes Thüringen e. V.

Werner Griese

Die AWO ist ein Verband, der sich für eine demokratische und soziale Gesellschaft einsetzt. Menschenverachtendes, rassistisches Denken und Verhalten haben da keinen Platz. Immer wieder müssen wir feststellen, dass sich rechte Parolen und Handlungsmuster schleichend in der Gesellschaft ausbreiten. Dagegen wollen wir gemeinsam mit einem breiten Bündnis etwas tun. Denn Schweigen, Wegsehen und nichts tun, sind keine Alternativen. Ebenso wenig wie die NPD. NPD-Wählen ist keine Protestwahl, sondern fördert brutale Rassisten, die unser demokratisches und weltoffenes Land zerstören wollen. Deshalb gilt zur Bundestagswahl 2013 und Landtagswahl 2014: Deine Stimme gegen Nazis! Darum bitten wir Sie herzlich.

http://www.awothueringen.de/


Steffen-Claudio Lemme

Vorsitzender Mobit e. V.

Steffen-Claudio Lemme

Rechtsextreme, antisemitische und intolerante Einstellungen haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Es muss verhindert werden, dass rechtsextremistische Parteien unser demokratisches System für die Verbreitung ihrer rassistischen und verfassungsfeindlichen Ziele instrumentalisieren. Wir Demokratinnen und Demokraten müssen unsere freiheitliche demokratische Grundordnung schützen! Die Wahl rechtsextremer Parteien ist keine Alternative!

www.mobit.org

 


Jonas Zipf

Künstlerische Leitung Theaterhaus Jena

Jonas Zipf

Wie kann es sein, daß wir uns heutzutage kulturell und politisch in nationalen Grenzen einigeln? Was für eine großartige Idee war das doch, “Europa”… Gerade jetzt, angesichts der wirtschaftlichen Krise, wären kulturelles und politisches Zusammenwachsen gefragt.Die Parteien der extremen Rechte stehen diesem Prozess in ganz Europa im Weg – das kann nicht sein! Lasst uns ihre Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Plumpheit bekämpfen, wo es nur geht!

www.theaterhaus-jena.de

 


Ulf Annel

Autor und Kabarettist

Ulf Annel

Dummheit könne man nicht verbieten, behaupten sich liberal gebende Politiker, und nicht nur die. Dummheit muss man verbieten, wenn es gefährliche Dummheiten sind. Wie gefährlich die “Dummheiten” rechtsgerichteter Menschen ausfallen können, weiß jeder, der nur ein bisschen Geschichts- wissen hat und aktuell informiert ist. Übrigens: Deutschland hat das Potsdamer Abkommen unterzeichnet. Da diese Unterschrift noch gültig sein dürfte, sind dem Abkommen zufolge alle nazistischen Parteien, Vereine, Gruppierungen zu verbieten.

de.wikipedia.org/wiki/Ulf_Annel

 


Landolf Scherzer

Schriftsteller

Bild Landolf ScherzerNach den von den reichen EU-Ländern erzwungenen sozialen Würgegriffen, unter denen viele kleine Leute in Griechenland inzwischen um ihre nackte Existenz kämpfen, erhob sich mit der ‚Morgenröte’ in Griechenland sehr schnell eine neofaschistische Partei und erhielt sofort 10 Prozent der Wählerstimmen für das Parlament! Meine Stimme gegen Neonazis ist auch eine Stimme gegen die immer größer werdende gefährliche Kluft zwischen sehr, sehr Reichen und sehr, sehr Armen in Deutschland!

(Foto: Susann Blumert )